Die nächste und letzte Zusammenkunft vor dem Finaleinlauf am Donnerstag ist heute bei einem Chateau in der Nähe von Bordeaux. Sehr stilvoll.
Der Atlantik
versteckt sich in der Gascogne hinter sandigen Landstrichen mit Heidekraut und vielen Kiefern.
Der Tagestrip ging parallel (aber für uns unsichtbar) zum Atlantik nach Norden nach Arcachon. Dort ging es eine Meeeega-Wanderdüne hinauf – natürlich zu Fuß, das Auto parkte dieweil brav in einem Kiefernwäldchen.
Die technischen Daten: 110 m hoch, 500 m breit und 2,7 km lang. Sagt Wiki. Wiki sagt auch, es wäre die höchste Wanderdüne Europas. Jemand aus dem Teilnehmerfeld ist aber der Ansicht, in Lettland gäbe es eine höhere. Das ist also noch zu überprüfen.
Die Düne hat auf ihrer Wanderung auch schon Teile des Atlantikwalls verspeist. Mich hat sie nicht gekriegt, obwohl es ein harter Kampf war…








Campen unter dem Leuchtturm
San Sebastián
Und wieder eine vollgestopfte Stadt. Nach einer Tagesfahrt durch die Halbwüste kommt einem das Chaos einer quirligen Großstadt ganz besonders chaotisch vor. Also sind wir nur kurz hinein und Getümmel, Aufgabe erledigen und nichts wie wieder raus.
Ach so, Nachtrag zur Halbwüste: wir haben Ende besondere Spezies von Trecker gefunden: eine Fordson Arachnophobis

na gut, zugegeben, wir sind aufgrund der knappen Zeit heute nur durch den Halbwüsten-Teil gefahren (und mussten wegen eines Motorradrennens auf einer Rennstrecke neben unserer Strecke auch noch einen größeren Umweg fahren). Aber auch das ist schon beeindruckend genug für Menschen wie uns, die es gewohnt sind, sich grundsätzlich durch eine mehr oder weniger grüne und „saftige“ Landschaft zu bewegen.
Da hat die sandfarbene oder rötliche Ödnis soweit das Auge reicht schon eine beängstigende Komponente. Selbst die Wolken sind nicht weiß sondern braun-orange.
Diese etwas beklemmende Stimmung löste sich erst in der Gegend von Pamplona wieder auf, als endlich wieder Bäume und grüne Flächen die Oberhand gewonnen hatten.
Was für ein Kontrast dann das bunte San Sebastián. Und erst recht der Campingplatz am Meer.
Aufgrund der schlechten Internetverbindung muss ich Fotos morgen nachreichen.
Die Küste entlang
heißt nicht immer, dass man das Meer im Blick hat.
Auf dem Weg von Tarragon nach Peñíscola hat man einen Blick auf das Meer tatsächlich nur sporadisch und in der Ferne erhaschen können. Dafür ging es durch Olivenplantagen und an Baumschulen vorbei (O-Ton des Navigators, nachdem wir an der siebten Baumschule vorbeikamen: das ist hier wohl das Pinneberg Spaniens)…
Peñíscola als alte Templeranlage hat eine lange Geschichte. Eine hübsche Anlage. Allerdings war heute public holiday und es war brechend voll im Ort. Aber nett ist es dort.
Tarragon
An Barcelona vorbei
geht auch ein Weg. Und so fuhren wir gleich nach dem Besuch der Klosteranlage noch etwas weiter die Küste entlang.
Auf dem Weg nach Tarragon liegt bei Sitges ein ehemaliger Rennkurs, der zwar schon seit der Machtübernahme Francos im Jahr 1936 nicht mehr genutzt worden ist, sich aber trotzdem noch in einem erstaunlich passablen Zustand befindet. Es gibt wohl auch durchaus Pläne, ihn zu reaktivieren. Der Kurs ist knappe 2 km lang und hat zwei Steilkurven. Man darf gespannt sein, ob er reaktiviert wird.

Freundlicherweise habe ich aus unserer Gruppe noch ein paar richtig schöne Fotos bekommen, die ich hier auch zeigen darf.
Über den sieben Bergen
nein nicht bei den sieben Zwergen, aber bei einem Haufen Mönche kann man ins Staunen kommen. Schon von weitem konnte man eine beeindruckende Felsformation sehen

Auf dem Weg zum Kloster Montserrat fiel uns dieses gewaltige Felsgebilde auf. Da wussten wir noch nicht, dass wir ihm noch viel näher kommen sollten.
Mit jedem Kilometer, mit dem wir uns den Kloster näherten, kamen wir auch den Felsen immer näher, bis wir uns schließlich an ihrem Fuß entlang immer höher raufschraubten.
Und dann endlich war das Kloster erreicht… ein durchaus touristisch vermarktetes Wirtschaftsunternehmen incl. Busparkplatz, Cafeteria und Souvenirshops etc. Aber all das tat der imposanten Erscheinung der Anlage und ihrer Lage überhaupt keinen Abbruch.
Die Fernsicht war sogar in den durchziehenden Wolken noch gigantisch. Bei klarem Himmel haut es einen wahrscheinlich völlig von den Füßen.
Sogar eine eigene Seilbahn sowie eine Zahnradbahn gehören zur Anlage.
Die spanische Seite
der Pyrenäen entpuppt sich als etwas sanfter als die französische Seite. Die meisten Straßen sind gut ausgebaut. Und was hier „Col“ (Pass) heißt, ist nur selten mit engen Serpentinen versehen. Meist schlängelt sich die Straße eher durch die Landschaft. Fahrerisch sehr angenehm. Völlig anders als in den im Gegensatz dazu vielerorts brutal erscheinenden Alpen.























































