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Eine Burg, eine Burg

Wie immer starteten wir nach einem guten Frühstück. In der ehemaligen Domain wurde das auf der Terrasse serviert. Ausblick in den ruhigen Garten, alte Gerätschaften überall, Kleintiere rundum. Ein Idyll. Man hätte glatt die Füße hochlegen mögen…

Aber nix da, weiter geht’s. Auf in die Pyrenäen. Vorher steht noch eine große Burg auf dem Zettel: Carcassonne. Seit ich im Fernsehen mal einen Bericht über die Anlage gesehen und dann mitbekommen habe, dass unser Weg in die Nähe führt, war klar, dass wir da hin müssen.

Der Ort selbst ist eigentlich nicht so sehr spektakulär – zumindest nicht beim Durchfahren. Aber er hat einen hübschen historischen Ortskern und die Burganlage beherrscht das Bild schon kurz nach der Ortseinfahrt. Sie trohnt in voller Pracht und massiver Größe über der Stadt. Ich kann mir das alljährlich stattfindende Lichterfest so richtig gut vorstellen. Man von Menschen, die im die Burg herum picknicken und gesellig miteinander feiern und dann große Illumination und Feuerwerk. Ein imposantes Bauwerk.

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Und weiter geht die Reise

Nach der Party startete der nächste Tag erst einmal sehr gemütlich. Auf dem sehr ruhigen und schönen Campingplatz in Ramatuelle (nur die Weinerntemaschinen brummten in der Ferne) konnte man tatsächlich ausschlafen und dann gab es erstmal in aller Ruhe Frühstück.

Der Rotwein ist natürlich nur deklaratorisch

Dann alles wieder zusammenpacken und auf zur nächsten Etappe. Der Tag war nicht ganz so vollgestopft mit Aufgaben, so dass wir beschlossen, etwas Strecke zu machen.

Vorher aber erst noch die Küstenstraße entlang bis kurz vor Toulon. Eine sehr schöne Strecke, abwechslungsreiche Gegend, immer wieder Blicke aufs Meer und lichte bewaldete Passagen.

Danach haben wir ein paar Autobahnjoker gesetzt und sind von Toulon über Marseille bis nach Arles gefahren. Marseille war sehr beeindruckend, Riesen-Fährpötte, viel und eng bebaut, Metropolenflair. Bilder gingen leider nur vom Auto aus – es war auch so schon gesteckt voll.


Kurz hinter Arles dann das totale Kontrastprogramm: die Camargue. Endlose Weiten … äh Weiden, freier Blick soweit das Auge reicht, viel frischer Wind. Beim Picknick auf der Strecke mussten wir achtgeben, dass uns nicht das Baguette davonflog.

Und ja, Pferde haben wir auch gesehen… der Navigator murmelte was von „zukünftigen Steaks“… tz tz tz

Wir beschlossen nach dem Picknick, noch etwas km zu machen und fuhren an Montpellier vorbei noch weiter bis Béziers. Dort wurden wir mit einer sehr netten Unterkunft überrascht, eine ehemalige Domain etwas außerhalb der Stadt mit direktem Blick auf die Kathedrale

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Dienstag Teil 2

Nach der ziemlich anstrengenden Kurverei in Monaco und Monte Carlo ging es natürlich auch noch einmal ab in die Berge. Aus Zeitgründen sind wir aber nur den Col de Braus hinauf und nicht wie geplant zum Col de Turini.

Auf der Spitze des „Braus“ trafen wir auf einen Trupp der hier sehr weit verbreiteten Rennradler (vermutlich aus GB), bei dem wir uns wieder einmal die Frage stellten, was Menschen dazu bewegt, sich bei solchen molligen Temperaturen solchen Strapazen auszusetzen… viele sind auch schon nicht mehr so ganz taufrisch… Aber gut, man muss nicht alles verstehen.

Auch hier gab es auf dem Gipfel eine Ruine einer alten Festungsanlage. In GB hätte man sicher eine Touristenattraktion daraus gebracht. In France überwuchert sie immer mehr.

Der weitere Weg ging dann durch einen Teil des Esterelle-Massivs durch lichte Waldstücke und Korkeichenwälder. Die Landschaft erinnerte uns sehr an einen James Bond-Film mit einer Verfolgungsjagd in einer Ente (spielt aber auf Korsika). Wirklich eine schöne Gegend.

Und dann waren wir auch schon an St. Tropez vorbei und zum berühmten Strand von Pampelonne zur Siegerehrung der Mountain Summit, die hier zu Ende ging.

Erstaunlich, was für Gefährte sich die Leute aussuchen, um damit Berge hinauf zu fahren…

Ein Sonderplatz gab es für einen Buggy when seines „Outfits“. Den zweiten Platz machte ein Team mit zwei Mopeds (50ccm!!!) und gewonnen hat ein Doppelteam, das mit zwei Mungas die Berge bezwungen hat.

Dann wurde noch ein klein wenig am Strand gefeiert – aber nur wenig. Und wir nutzen die Gelegenheit, einmal im Mittelmeer zu baden.

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Bei den schönen und Reichen

Gibts sogar Vasen auf den Straßen

Aber viele schöne Ausblicke hats auch

Monaco ist auch völlig überfüllt – kein Spaß da mit dem Auto durchzugurken. Aber wir haben nicht nur das Casino gesehen (Foto gibt’s nur von der Rückseite, vornerum lief der Verkehr tatsächlich mal), sondern sind – natürlich! – auch durch den berühmten Tunnel gefahren, jaaaa den aus der Formel 1

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Dienstag, 4. Rallyetag

So viele Kilometer, so wenig Zeit. Erstmal eine spannende Station: Monaco! Aber der Weg dahin ist mit Frühstaus gepflastert. Sanremo, Ventimiglia, Menton … alles dichtgesch… kleine Enge Straßen, viele Autos, noch viel mehr Motorroller und jede Menge Fußgänger.

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Gestern

war leider nicht mehr viel Zeit zum Schreiben. Wir hatten eigentlich vor, in der Nähe von Cuneo über einen Pass nach Frankreich zu fahren und von dort dann in den nächsten Tag zu starten. Und was ist: Pass gesperrt!!! In einer Tanke gab man uns den Tipp, es über den alten Pass zu versuchen, der sei zwar etwas schotterig, aber befestigt und offen.

Also die Hühner gesattelt und rauf auf dem Pass. Nach einem knappen Kilometer kommt und ein anderes Team entgegen: umdrehen, oben steht jemand, der alle abweist und niemanden durchlässt. Mist!

Nun ist guter Rat teuer. Es ist 18.00. Der nächste oberhalb gelegene Grenzübergang ist gut eine Autostunde entfernt und würde dann auch noch ausgerechnet über einen nicht ganz simplen Pass führen – dann fast schon im Dunkeln und mit mindestens einer weiteren Stunde Fahrzeit bis zu unserem Hotel. Also keine Option.

Karte zu Rate gezogen und mit einem anderen Team beschlossen, dass wir an die Küste fahren und einen Autobahnjoker ziehen. Dauert zwar genauso lange, aber Autobahn kann man locker auch im Dunkeln bewältigen.

Hotel in Frankreich storniert, neu in Sanremo gebucht. Dann sind wir morgen wenigstens schon fast in Monaco.

Um 20.30 im Hotel angekommen. Erstmal duschen, nen Happen essen und nur noch ins Bett fallen. 543 km, gefühlte 7899 Kreisel, 26 Grad im Schatten (das Piemont ist in der Ecke nicht für große Wälder bekannt)… das schlaucht.

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Im Land der Kreisel

Gestern ging die Fahrt durch das Piemont. Schöne „flache“ Landschaft, weite Ebenen, Berge nur im Dunst in der Ferne.

Die Landschaft hat eine ganz eigene Farbstimmung, die gut zum Spätsommer passt. Überall warme Ocker- und Erdtöne. Es vermittelt ein Gefühl von Wärme, Trockenheit aber auch von reifem Obst und Gemüse. Am Straßenrand immer wieder Stände mit frischen Paprika, Tomaten, Äpfel (erstaunlich viele), Pfirsichen und vielem mehr.

Gestern nach einer ausgiebigen Zwischenparty von Valenza gestartet und um Turin herum nach Finestrelle. Dort ein Blick auf eine ehemals sehr große Befestigungsanlage aus dem 18. Jahrhundert geworfen, das Forte Di Finestre. Laut Wiki nach der chinesischen Mauer das größte Ziegelbauwerk der Welt. Mich schaudert, als ich etwas von 4000 Treppenstufen lese.

Später mehr vom Tag.

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Aus Zeitmangel nur einige Bilder

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Zweiter Tag, zwei weitere Pässe

Heute standen zwei Pässe in der Schweiz im Roadbook. Wer mochte, konnte auf dem Weg dahin einen Abstecher nach St. Moritz einlegen zu den Schönen und Mondänen. Aber da wir weder das eine noch das andere sind und das Programm für heute sehr sehr eng war, haben wir St. Moritz links (genauer eigentlich richtig: rechts) liegenlassen.

Der erste Pass auf unserem Weg heute war der Splügenpass, wofür wir von Italien in die Schweiz fahren mussten. Nachdem wir einen gefühlten halben Giro d‘Italia überholt haben, sind wir tatsächlich oben angekommen. Von da aus zum San Bernardino Pass war quasi ein Katzensprung.

Bei Kaiserwetter sind wir dann weiter Richtung Lugano, am Lago Maggiore entlang wieder zurück nach Italien in die Nähe von Alessandrino (südwestlich von Mailand) zu einem ersten Tour-Treffen gefahren. Tagesstrecke 435 km. Serpentinen rauf und runter und wo es mal nicht auf und ab ging, kreiselt man sich durch die Lande hindurch. Waren die Dinger mal EU-subventioniert? Die sind hier total inflationär.

Netz ist leider wieder nicht so toll, also nur paar Bilder

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Erster Rallyetag

Also Urlaub in Bayern ist nix für mich. Schöne Landschaften aber die Rushhour am Wochenende ist schlimmer als Stau vorm Elbtunnel.

Die Reise heute ging vom Maxlrain aus am Tegernsee vorbei nach Österreich. Dort lag der Achensee auf der Strecke, bevor das erste Tagesziel, das Timmelsjoch auf dem Programm stand.

Das war ja mit bummeligen 2.400 m schon bannig hoch.

Die zweite Tagesetappe hat dem aber noch eins draufgesetzt: gute 2.750 m ist das Stilfser Joch hoch und ich kann jeden nur wärmsten raten, das nicht mit einem untermotorisierten Fahrzeug anzugehen!

Wir haben leider nicht mitbekommen, wieviele Kehren es genau sind, aber bei Nr. 30 mochte ich eigentlich nicht mehr (die Nr. 1 ist gaaanz oben von der österreichischen Seite her) und die letzten 10 habe ich laut mitgezählt

Die Ausblicke sind allerdings grandios und bei richtig tollem Wetter wohl nochmal eine Nummer besser. Heute nur wenige Fotos, ev habe ich morgen mehr Zeit und wlan für mehr.